Unsere Umgebung

Unsere Schule liegt am nordwestlichen Stadtrand Oberhausens in unmittelbarer Nähe des Kastells Holten und des dazugehörenden Parks. Sie ist vielfach eingebunden in das Holtener Leben. So schmücken wir mit den Kindern den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz.

Hier ein paar Eindrücke aus unserer Umgebung in Holten.

Das Kastell Holten

Kastell  

Das Kastell Holten, auch Holtener Burg genannt, ist eine ehemalige Wasserburg im Oberhausener Stadtteil Holten, die als Grenzwehranlage 1307 vom Grafen Engelbert II. von der Mark errichtet wurde. Von dieser Anlage ist heute nur noch der wiedererrichtete Ostflügel der ehemaligen Hauptburg erhalten, der aus dem 16. Jahrhundert stammt.

Das Kastell Holten besaß einen Vorgängerbau, der als Burg Holte bereits in den Jahren 1188, 1243 und 1250 bei Verkäufen von Besitzanteilen an den Erzbischof von Köln erwähnt wird.
Im Schutze der Burg nahm hier im Mittelalter die Besiedelung Holtens ihren Anfang. Von Engelbert II. von der Mark, der 1299 Mechthild von Holte und Arberg aus dem Haus Arenberg geheiratet hatte, erhielt Holten bereits 1310 die Stadtrechte.
1355 wurden Burg und Stadt ein klevisches Lehen. In der Zeit zwischen 1445 und 1557 waren sie an die Familie von Loë verpfändet. Während des Achtzigjährigen Kriegs 1586 und 1598 von spanischen Soldaten besetzt, folgten diesen während des Dreißigjährigen Kriegs 1623 Ansbacher und Anhaltiner, 1634 schließlich hessische Truppen. 1672 wurde Holten von französische Einheiten zeitweise in militärischen Besitz genommen.
Nachdem Holten von 1609 bis 1701 unter brandenburgische Herrschaft stand, gehörte es ab 1701 zu Preußen. Von 1806 bis 1813 vorübergehend unter bergischer Herrschaft, fiel das Kastell Holten als Ergebnis des Wiener Kongresses 1815 wieder an Preußen zurück.

 

Der Kastellpark

Der Kastellpark umgibt das Kastell und bietet die Möglichkeit die Seele baumeln zu lassen solange die Kinder den schönen Spielplatz entdecken.

 

kastellspiel

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Die evangelische Kirche

Evangelische Kirche  

Engelbert II. von der Mark gründete 1319 die Holtener Kirchengemeinde, da er eine eigene Kirche für die Stadt Holten wollte. Die neue Kirche wurde dem heiligen Johannes geweiht. Sie war nicht groß, denn sie wurde als Kapelle gebaut. Die heutige Kirche wurde um 1450 erbaut. Im zweiten Weltkrieg wurde sie zerstört und 1953 -56 wieder aufgebaut. Erhalten geblieben sind ihre schönen alten Glocken, die älteste aus dem Jahr 1418.

 

Die katholische Kirche

In der Reformationszeit ist Holten protestantisch geworden und es waren nur wenige katholische Familien übriggeblieben. Sie besuchten den Gottesdienst in den umliegenden Kirchen in Sterkrade, Hamborn oder Walsum. Das bedeutete weite Wege. Im 18. Jahrhundert wurde der Bau einer Kirche und die Anstellung eines Pfarrers genehmigt. Der Rest einer alten Kapelle an der Bahnstraße Ecke Elisenstraße wurde erweitert und zur Kirche eingerichtet. 1873 wurde der Grundstein für eine neue - die heutige - Kirche gelegt. 1875 wurde sie eingeweiht.

  Katholische Kirche

 

Die jüdische Synagoge

Jüdische Synagoge  

Sie wurde 1858 in einem Hinterhof an der Mechthildisstraße gebaut. Vorraussetzung dafür war, dass es zehn jüdische erwachsene Männer in der Gemeinde gab. Sie wurde bis 1927 als Synagoge genutzt und diente dann als Bethaus. In der "Reichskristallnacht" (9./10. November 1938) wurde das Gebäude in Brand gesetzt. Später wurde es wieder aufgebaut und als Wohnhaus genutzt.

 

Der jüdische Fiedhof

Seit 1650 gab es eine kleine jüdische Gemeinde in Holten. Die Juden waren keine Vollbürger, sondern nur geduldet und mussten dafür eine jährliche Gebühr zahlen. Sie durften kein Handwerk ausüben, außer Metzger, Viehhändler und Geldwechsler. Sie kauften 1714 das Grundstück an der Vennstraße als Friedhof für Juden.

  jued friedhof

 

Revierpark Mattlerbusch

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Revierpark Mattlerbusch Gradierwerk

 

Der Revierpark Mattlerbusch ist ein Erholungspark im Duisburger Stadtbezirk Hamborn.
Der Gedanke der Revierparks geht zurück auf ein Konzept des Siedlungsverbands Ruhrkohlenbezirk. Umgesetzt wurde die Idee allerdings erst im Laufe der 1970er Jahre vom Kommunalverband Ruhrgebiet.
Der Park im Duisburger Norden entstand erst im Jahre 1979 um den historischen Mattlerhof als letzter der insgesamt fünf Revierparks im Ruhrgebiet. Die Grundfläche des Parks beträgt 45 ha. Zusammen mit den westlich angrenzenden Grünflächen und Kleingärten umfasst das Erholungsgebiet eine Fläche von knapp 80 ha.
Der Park mit seinen großen Bäumen, weitläufig angelegten Wiesen und einem Natursee bietet ein breites Freizeitangebot: die Niederrhein-Therme als modernes Freizeitbad mit einem Gradierwerk, einer Salzgrotte und Saunalandschaft sowie weitere Spiel- und Sportplätze. Lebensraum für seltene Pflanzen bietet ein eigens eingerichtetes Feuchtbiotop. Im Mattlerhof finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Brauhaus des Hofes. Der Reiterhof bietet Ponyreiten und Planwagenfahrten an. Er ist ein Ausflugspunkt nahe gelegener Schulen, um den Kindern den Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren zu zeigen.
In den letzten Jahren wurde das Gelände aufgeforstet, renoviert und teils modernisiert. Der ursprüngliche Wald blieb dabei erhalten. Man kann, vor allem im Sommer, gemütlich spazieren gehen, auf einer Bank im Grünen sitzen, Rad fahren oder den vorhandenen „Trimm-dich“ Pfad nutzen. Der Revierpark wird gern von den Menschen aus den nahe gelegenen Siedlungen auf Duisburger- und Oberhausener Seite genutzt. Durch seine Lage und sein Angebot an Freizeit- und Entspannungsmöglichkeiten ist er jedoch auch Anziehungspunkt für Menschen außerhalb Duisburgs.
Als Besonderheit darf die Buslinie 905 der DVG das Parkgelände auf ihrem Weg von Duisburg-Fahrn nach Oberhausen-Holten durchqueren.